Wasserhindernis: 5 Regeln, die Sie beachten sollten!

FacebookTwitterGoogle+Empfehlen

Jeder Golfer spielt jedes Jahr seinen Ball mehrere Male ins Wasserhindernis.
Und so ist es wichtig, dass wir uns alle sehr gut über die Wasserhindernis-Golfregeln auskennen.

Lesen Sie die folgenden 5 Fälle:

1. Es ist eine Frage der Umstände, ob ein in Richtung auf ein Wasserhindernis geschlagener, nicht gefundener Ball, tatsächlich in demWasserhindernis ist. Fehlt es an Kenntnis oder an Sicherheit grenzender Gewissheit, dass ein Ball, der in Richtung auf ein Wasserhindernis geschlagen aber nicht gefunden wurde, in dem Hindernis ist, muss der Spieler nach Regel 27-1verfahren. (Regel 26.1)

Also, wenn es nicht 100% klar ist, dass der Ball im Wasser liegt und Sie finden den Ball nicht, ist der Ball verloren! Sie bekommen einen Strafschlag und müssen einen neuen Ball vom Ausgangspunkt spielen. In diesem Fall ist es stark zu empfehlen sofort einen provisorischen Ball zu spielen.
Wenn aber klar ist, dass der Ball im Wasserhindernis liegt, sollten Sie es vermeiden, einen ‘provisorischen Ball’ zu spielen. Der ‘provisorische Ball’ würde als Schlag zählen!

 

2. Wenn der Ball zuletzt die Grenze eines seitlichen Wasserhindernisses gekreuzt hat, darf der Spieler außerhalb des Wasserhindernisses einen Ball fallen lassen innerhalb zweier Schlägerlängen von dem Punkt und nicht näher zum Loch als (I) der Punkt, an dem der ursprüngliche Ball zuletzt die Grenze des Wasserhindernisses gekreuzt hat, oder (II) ein Punkt an der gegenüberliegenden Grenze des Wasserhindernisses, gleich weit vom Loch entfernt. (Regel 26.1 c)

Diese Regel wird viel zu wenig eingesetzt! Schauen Sie die Lage sehr genau an. Es kann sein, dass Sie dadurch einen erheblich leichteren Schlag haben.

 

3. Weder Boden, Wasser oder lose natürliche Stoffe dürfen berührt oder entfernt werden(REGEL 13.4). Dies gilt auch für den Rückschwung.

Strafe für Regelverstoß: Lochverlust beim Lochspiel oder 2 Strafschläge beim Zählspiel.
Dies bedeutet, dass Gras, Busch, Baum oder Sonstiges, das wächst,  berührt werden darf (Anmerkung zur Regel 13.4).

Was ist mit Brian Davis, der im Stechen, beim Ausholen ein abgebrochenes Schilfrohr berührte?
2 Strafschläge für Berührung eines losen natürlichen Stoffes!

 

4. Was passiert, wenn der Ball im Wasserhindernis auf einer Brücke liegt?

Im Wasserhindernis erhält ein Spieler keine straflose Erleichterung von unbeweglichen Hemmnissen (z.B. Brücke)
Der Spieler hat 2 Möglichkeiten:
a) Nach Regel 26-1 (Wasserhindernisse) verfahren – das machen, was Sie machen würden, wenn der Ball tief unter dem Wasser liegen würde.
b) Den Ball spielen wie er liegt. Sie dürfen dabei den Schläger aufsetzen und die Brücke berühren! ABER der Spieler darf keine losen hinderlichen Naturstoffe auf der Brücke (von Schuhen abgefallenes Gras, Blätter) berühren, da er sich in einem Hindernis befindet.

 

5. Ihr Ball liegt im Wasser. Sie droppen den Ball. Wie weit genau darf der Ball rollen, nachdem Sie ihn fallen gelassen haben?

Ein fallen gelassener Ball muss straflos erneut fallen gelassen werden, wenn er weiter als zwei Schlägerlängen von der Stelle wegrollt und zur Ruhe kommt, an der er zuerst auf einem Teil des Platzes auftraf. (Regel 20-2 b (VI).