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4 Gründe, warum dein Holz 3 vom Fairway nicht funktioniert

Das Holz 3 vom Fairway gehört für viele Golfer zu den schwierigsten Schlägen im ganzen Spiel.


Vielleicht kennst du das auch:

Der Ball wird getoppt und rollt nur ein paar Meter.

Oder du triffst ihn fett und er bleibt viel zu kurz.

Oder der Ball startet gut – und biegt dann mit einem großen Slice nach rechts ab.


Viele Golfer verlieren bei diesem Schlag schnell das Vertrauen. Dabei liegt das Problem meistens nicht am Schläger selbst, sondern an ein paar typischen Fehlern im Schwung.


Im Kern gibt es beim Holz 3 vom Boden nur zwei große Ursachen:

Entweder stimmt der Treffmoment nicht – oder das Vertrauen in diesen Schlag fehlt.


Schauen wir uns vier Gründe an, warum das Holz 3 vom Fairway so oft misslingt.


Grund 1: Das Holz 3 wird wie ein Driver oder wie ein Eisen geschwungen


Das Holz 3 ist weder ein Driver noch ein Eisen. Trotzdem behandeln viele Golfer diesen Schläger genau so.


Manche schwingen viel zu steil und schlagen mit dem Holz 3 sogar Divots wie mit einem Eisen. Andere versuchen den Ball wie mit dem Driver in der Aufwärtsbewegung zu treffen.


Beides funktioniert vom Fairway selten.


Der Ball liegt auf dem Boden, deshalb sollte der Schläger leicht nach unten zum Ball geführt werden – aber nicht steil. Wichtig ist, dass der Schläger mit der Sohle durch den Boden gleitet und nicht mit der vorderen Kante hineinschlägt.


Versuche im Rückschwung mehr Radius zu erzeugen und den Schläger nicht sofort stark zu winkeln oder anzuheben. Von dort schwingst du leicht nach unten und lässt den Schlägerkopf mit weichen Händen durch den Treffmoment arbeiten.


Grund 2: Der Release stimmt nicht

Ein weiterer häufiger Fehler beim Holz 3 ist ein falsches Timing im Abschwung.


Der Schlägerkopf muss die Hände im richtigen Moment überholen. Nur so entsteht Geschwindigkeit im Schlägerkopf und der Treffmoment wird stabil.


Wenn der Release zu früh oder zu spät kommt, bleibt die Schlagfläche offen oder der Eintreffwinkel wird zu steil. Dann fliegt der Ball seitlich statt nach vorne.


Wichtig ist, dass du im Abschwung zuerst Druck in den Boden aufbaust. Von dort beschleunigt der Schläger durch den Ball, während die Hände den Schläger freigeben.


Grund 3: Zu wenig Bewegung im Unterkörper


Viele Golfer glauben, sie bewegen sich beim Holz 3 zu viel. In Wirklichkeit ist häufig das Gegenteil der Fall.


Die Hüften sind zu fest, zu stabil oder zu verkrampft. Dadurch kann der Oberkörper nicht frei rotieren und kommt aus der Achse.


Wenn sich der Kopf stark bewegt, wird es schwierig, den Ball mit dem Sweet Spot des relativ kleinen Holz-3-Schlägerkopfes zu treffen.


Die Lösung ist nicht weniger Bewegung, sondern die richtige Bewegung.


Eine leichte Gewichtsverlagerung ist sinnvoll, aber noch wichtiger ist die Rotation. Wenn sich die Hüften drehen und dein Rücken im Rückschwung zum Ziel zeigt, kannst du im Durchschwung stabiler durch den Ball kommen.


Grund 4: Fehlendes Vertrauen in den Schlag


Der vielleicht wichtigste Punkt beim Holz 3 vom Fairway ist das Vertrauen.


Der Schaft ist fast so lang wie beim Driver und der Schlägerkopf wirkt relativ klein. Wenn du dazu noch ein paar schlechte Erfahrungen mit diesem Schlag gemacht hast, entsteht schnell Unsicherheit.


Viele Golfer starten den Abschwung gut, aber genau im Treffmoment friert der Körper ein. Wenn der Körper stoppt, übernehmen die Hände die Kontrolle – und der Schlag wird ungenau.


Deshalb ist es wichtig, einen Weg zu finden, diesem Schlag wieder zu vertrauen.


Trainiere das Holz 3 bewusst auf der Range und auf dem Platz. Und versuche im Treffmoment locker zu bleiben. Wenn du ruhig auf den Ball schaust und der Bewegung vertraust, wird dein Schwung freier und natürlicher.


Dann kannst du auch die große Stärke des Holz 3 nutzen: Länge und Präzision vom Fairway.


 
 
 

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