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Vier kleine Veränderungen, die dein Spiel sofort verbessern

Juli 20

3 Min. Lesezeit

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Viele Golfer suchen nach großen Schwungveränderungen – aber oft sind es die kleinen, fast unsichtbaren Anpassungen, die dein Spiel wirklich nach vorne bringen. In diesem Artikel zeige ich dir vier konkrete, einfach umsetzbare Veränderungen, die sofort spürbare Wirkung haben.


1. Spiele immer denselben Ball beim kurzen Spiel trainieren


Beim Putten, Chippen und Pitchen solltest du konsequent denselben Balltyp verwenden – nicht irgendeinen Rangeball, sondern einen Ball, der zu deinem Spiel passt. Unterschiedliche Bälle haben unterschiedliche Eigenschaften: Härte, Spin, Flughöhe, Länge. Wenn du ständig wechselst, bekommst du nie ein konstantes Gefühl.


Mein Tipp: Der Wilson Duo Soft ist ein idealer Ball für Golfer mit Eisen-7-Distanzen zwischen 100–120 Metern. Seine niedrige Kompression (unter 40) bringt mehr Länge und Kontrolle – besonders beim kurzen Spiel.

Hinweis: Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Wenn du den Ball über meinen Link kaufst, unterstützt du meine Arbeit – ohne Mehrkosten für dich.


Wie unterschiedlich rollen Golfbälle beim Putten?


Zwei verschiedene Golfball-Marken können sich bei einem 10-Meter-Putt um 50 bis 100 cm in der Rollweite unterscheiden – manchmal sogar mehr!


Der Grund? Unterschiede in:


  • Ballaufbau (z. B. 2- oder 4-piece)

  • Covermaterial (Urethan vs. Ionomer)

  • Kompression und Gefühl

  • Oberflächenstruktur und Dimples



Ein weicher Ball wie der Wilson Duo Soft stoppt oft deutlich kürzer als ein härterer Distance-Ball. Besonders auf schnellen Grüns oder bei bergab-Putts kann das entscheidend sein.


2. Eine passende Ballposition verändert alles


Viele Golfer glauben, sie müssten ihren Schwung ändern – dabei liegt das Problem oft nur in der falschen Ballposition. Besonders bei Schlägern wie dem 3er-Holz kann ein Ball, der zu weit vorne im Stand liegt, problematisch sein.


Warum? Der Golfschläger bewegt sich in einem natürlichen Bogen – von innen nach außen und dann wieder nach innen (inside-square-inside).


Liegt der Ball zu weit vorne, kann es passieren, dass der Schläger den Ball schon auf der „Rückseite“ dieses Bogens trifft – also auf dem Weg nach innen und nach links.


Das führt häufig zu einem Pull (gerade nach links) oder zu einem Slice, wenn die Schlagfläche dabei offen steht.

Teste deine ideale Ballposition mit Alignment Sticks. Lege dir die perfekte Linie zurecht, schlage einige Bälle, beobachte den Flug – und finde heraus, wo der Ball für dich ideal liegt. Kleine Korrekturen in der Position können große Effekte haben.


3. Hohe Hände in der Endposition sorgen für besseren Ballflug


Viele Golfer denken, sie müssten ihren Schwung ändern – dabei liegt das Problem oft einfach an der Ballposition.


Beim 3er-Holz zum Beispiel: Wenn der Ball zu weit links im Stand liegt (also zu weit vorne), trifft der Schläger den Ball oft auf der Rückseite des Schwungbogens – also in der Phase, wo der Schlägerkopf schon wieder nach innen und leicht nach links schwingt.

Das Problem:

→ Trifft man in diesem Moment, zeigt die Schlagfläche oft nicht mehr zum Ziel.

→ Die Folge: Ein Pull (gerade nach links) oder ein Slice (offene Schlagfläche, Spin nach rechts).


Der Golfschwung verläuft in einem Bogen – von innen nach außen, dann wieder nach innen.

Stimmt die Ballposition nicht, wird der Treffmoment in den falschen Teil dieses Bogens verlagert – mit unerwünschten Ballflügen als Folge.


4. Ein Mini-Trigger vor dem Ausholen


Bevor ich im Video aushole, mache ich eine ganz kleine Bewegung: Ich verlagere mein Gewicht minimal auf das rechte Bein. Das passiert direkt vor dem Rückschwung – fast unmerklich. Diese Mini-Verlagerung ist mein persönlicher „Trigger“, um den Golfschwung in Gang zu setzen.


Was genau tue ich?


Ich belaste beim Ansprechen erst leicht mein linkes Bein – und dann verlagere ich das Gewicht ganz bewusst etwa einen halben Zentimeter nach rechts. Dadurch bekomme ich sofort ein Gefühl von Spannung und Bereitschaft. Es fühlt sich an, als ob ich jetzt „geladen“ bin und mich aus dieser Position locker aufdrehen kann.

Diese kleine Bewegung gibt meinem gesamten Schwung mehr Fluss, hilft mir, in der Achse zu bleiben, und sorgt für Timing und Balance. Ohne diesen Trigger wäre mein Schwung mechanischer und weniger natürlich.


Im Video siehst du die Bewegung in Echtzeit – und ich erkläre, wie du deinen eigenen Trigger finden kannst, der zu deinem Rhythmus passt.



Fazit: Kleine Veränderungen, große Wirkung


Du brauchst nicht immer eine komplette Schwungumstellung. Oft reicht es, kleine Stellschrauben richtig zu drehen: Ballwahl, Setup, Ballposition, Endposition, Trigger. Setze heute eine dieser Ideen um – und du wirst sofort einen Unterschied spüren.


Wenn dir dieser Artikel gefallen hat, teile ihn gern mit einem Freund oder schick mir deine Fragen – ich beantworte sie direkt hier auf Golfen mit Freude. Falls du die Video-Version dieses Artikels sehen möchtest – hier ist das Hauptvideo:


Juli 20

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