
Spitze oder Hacke? So vermeidest du Socket und Hacke-Treffer mit den Eisen
vor 5 Tagen
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Wenn der Ball nicht die Mitte der Schlagfläche trifft, sondern mit der Spitze oder der Hacke, wird Golf schnell zur Qual. Jeder kennt es: Der eine Schlag ist ein Socket, der nächste ein Hacke-Treffer. Ergebnis: null Kontrolle und null Konstanz.
In diesem Artikel zeige ich dir zwei Hauptprobleme – und wie du sie endlich abstellst.
1. Spitze: Der Ball springt von der Schlägerspitze weg
Viele Golfer glauben, sie stehen einfach zu weit vom Ball weg. Das ist manchmal so, aber in den meisten Fällen liegt die Ursache tiefer:
Der Abschwung startet zu steil.
Dann richtet sich der Körper auf, das Becken schiebt Richtung Ball.
Dadurch trifft das Eisen die Kugel an der Spitze.
Lösung:
Starte den Abschwung langsamer und weicher. So haben deine Arme Zeit, sauber nach unten zu fallen, ohne dass du dich aufrichten musst. Spüre im Treffmoment deine Brust zum Ball und die linke Po-Hälfte nach hinten raus. Wichtig: Nach dem Impact den Unterkörper weiterdrehen und die Arme frei durchschwingen lassen. So bleibt der Schläger auf Linie – und du triffst mittig, nicht Spitze.
2. Hacke: Der Ball springt von der Hacke!
Das Gegenteil ist der Hacke-Treffer. Auch hier denken viele sofort: „Ich stehe zu nah am Ball.“ Das kann stimmen – meistens ist aber die Bewegung schuld:
Der Rückschwung ist zu flach, der Schläger kommt stark von innen.
Um den Hook zu verhindern, schiebt der Spieler die rechte Hüfte Richtung Ball.
Ergebnis: Die Arme haben keinen Platz, der Ball wird mit der Hacke oder gar Socket getroffen.
Lösung:
Halte beim Abschwung deine rechte Seite stabil. Stell dir vor, deine rechte Po-Backe zeigt noch lange zum Ziel – so bleibt Platz für die Arme. Achte auch auf die rechte Ferse: Die darf sich nicht sofort anheben. Erst im Treffmoment löst sich die Bewegung nach vorne. So bleibt der Schläger neutral – und die Treffer aus der Hacke verschwinden.
Fazit: Mitte statt Spitze oder Hacke
Ob Spitze oder Hacke – beide Fehler haben denselben Preis: fehlende Länge, schlechte Richtung, keine Konstanz. Wenn du aber langsamer und ruhiger in den Abschwung gehst, den Körper nicht zu früh nach vorne schiebst und die Hüften stabil hältst, wirst du die Eisen wieder sauber aus der Mitte treffen.
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