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Warum dein Probeschwung so viel besser aussieht als der echte Schlag – und wie du das änderst

Juli 30

2 Min. Lesezeit

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Kennst du das? Der Probeschwung sieht locker, rhythmisch, fast perfekt aus. Aber sobald der Ball liegt, passiert etwas – du wirst fest, ziehst die Arme an, triffst fett oder toppst den Ball. Dieses Phänomen betrifft alle Bereiche: Chippen, Putten, lange Schläge und den Driver. Und es hat klare Ursachen – und einfache Lösungen.



1. Chippen: Angst im Moment der Wahrheit



Beim Probeschwung wirkt alles weich. Doch sobald der Ball da ist, ziehen viele Golfer den Kopf runter und die Arme an. Warum? Weil sie in der Vergangenheit schlechte Schläge erlebt haben. Der Körper will diese Fehler vermeiden – und verkrampft. Die Lösung beginnt im Setup: Bauchnabel, Brust und Nase leicht links vom Ball. Dann mit ruhigem Beginn und stolzer Endposition schwingen. Der Kopf sollte sich leicht nach oben bewegen – nicht nach hinten – so wie im Probeschwung.



2. Lange Putts: Schau öfter zum Ziel



Viele Golfer schauen beim Probeschwung einmal zum Loch, dann setzen sie an – und putten deutlich zu kurz oder zu weit rechts. Warum? Weil sie nicht wissen, wo das Loch wirklich ist. Schau beim Probeschwung mehrfach zum Ziel. Und auch, wenn du den Putter hinter den Ball setzt – nochmal. Dann weißt du, wohin du puttest – und wie der Schlag aussehen soll.



3. Kurze Putts: Denke an die Bewegung, nicht ans Einlochen



Gerade bei 1-Meter-Putts schlafen viele Golfer schlecht. Der Probeschwung passt, doch mit Ball wird geschoben, gezuckt, verpasst. Das liegt meist daran, dass beim Probeschwung an die Bewegung gedacht wird – und beim echten Putt nur ans Einlochen. Denk bewusst an deine Endposition. Nicht ans Treffen. Nicht ans Loch. Nur an das Ziel deiner Bewegung.



4. Lange Eisen & Hybrid: Probeschwünge richtig nutzen



Ein häufiger Fehler: Die Probeschwünge treffen den Boden zu früh, zu spät – oder gar nicht. Dann ist der echte Schlag zum Scheitern verurteilt. Lösung: Geh etwas weg vom Ball, finde einen Punkt auf dem Boden, wo der Ball liegen würde – und triff ihn beim Probeschwung weich. Das zeigt dir automatisch den richtigen Abstand und Rhythmus.


Zwei Probeschwünge genügen. Sie sind zum Spüren da, nicht zum Denken. Und wenn sie dir Hinweise geben (z. B. du triffst zu früh), nutze dein Wissen aus dem Training. Passe deinen Schwung gedanklich an – und wiederhole den guten Probeschwung mit Ball.


5. Driver: Der unterschätzte Freund



Beim Driver sieht der Probeschwung oft sehr gut aus – und der echte Schlag wird hektisch. Warum? Zu viele Gedanken. Zu wenig Gefühl. Der Schlüssel liegt im Rhythmus: „Langsam – langsam – schnell.“ Ein ruhiger Rückschwung, ein ebenso ruhiger Start des Abschwungs – erst dann beschleunigen. Nur so bleibt Zeit, um richtig zu verlagern und die Arme in die Powerzone sinken zu lassen.


Der Driver zwingt dich durch seine Länge zu einem aufrechten Stand – nutze das! Und denk daran: Nicht Technik, sondern Rhythmus entscheidet über Erfolg.



Fazit



Der Probeschwung ist nicht nur Aufwärmen. Er ist eine Generalprobe. Nutze ihn bewusst. Spüre, beobachte, lerne – und wiederhole mit Ball. Mit kleinen Änderungen wirst du merken: Auch dein echter Schwung kann leicht, rhythmisch und erfolgreich sein.



Juli 30

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