WIR ALLE VERFALLEN IN UNSERE ALTEN GOLF-GEWOHNHEITEN


Heute hatte ich eine interessante Golfstunde. Mein Schüler, Stephan, männlich, 64, Handicap 17, nimmt regelmäßig Unterricht bei mir, war aber einige Wochen im Urlaub und hat in dieser Zeit alleine gespielt und geübt.

Sein Schwung sah anders aus. Er hatte ein wirklich hohes Finish und hookte Bälle nach links. Und dann fing er an, seine Pitches und Eisen zu socketieren. Er war überrascht, da er in den letzten Monaten tatsächlich gut gespielt hat.

So geschah es:

Stephan hatte begonnen, seine alten Schwunggewohnheiten zu wiederholen. Folgendes ist meiner Meinung nach passiert:

Wie schon vor einem Jahr fing er an den Ball nach links zu schlagen. Er hat dann auf die linke Tendenz reagiert, indem er den Schläger auf einer sehr flachen Ebene zurückführte und dann beim Abschwingen seine Hände von seinem Körper wegdrückte, um irgendwie die Hooks und Pulls auszuweichen.

Infolgedessen fing er an, Bälle näher und näher an die Ferse vom Schlägerblatt zu schlagen.

Wie wir das Problem behoben haben:

Wir begannen mit kleinen Pitches.

Unser erste Aufgabe war es die Bälle nach links zu beseitigen.

Ich versuchte zuerst, den Griff zu schwächen und die Schlagfläche zu öffnen. Das funktionierte nicht ausreichend, also zeigte ich Stephan stattdessen, wie man den Schläger besser löst (Release). Das Gefühl war hier, das linke Handgelenk während des Durchschwungs krumm zu lassen, was dafür sorgte, dass sich die Schlagfläche nicht schließen konnte. In diesem Video mache ich genau das gleiche beim Pitchen aus dickem Rough.

Als der Ball dann anfing, geradeaus zu fliegen, konnte ich ihn überzeugen, zu Beginn des Abschwungs die Arme zu senken und anschließend mehr nach links zu schwingen. Der Prozess, die Arme zu senken und mehr nach links zu schwingen, beseitigte die Sockets.

Ich ließ ihn dann seinen Hybrid benutzen. Ich finde diesen Schläger am besten für Socketierer, da die Schlagfläche viel verzeihender ist. Als er anfing, wieder Selbstvertrauen zu gewinnen, machten wir das oben Gesagte mit den Eisen, Hölzern und zuletzt dem Driver.

Ich dankte Stephan dafür, dass er während des Unterrichts so ruhig geblieben war. Dies wäre nicht möglich gewesen, wenn er angespannt gewesen wäre.

Was wir von Stephan lernen können:

Wenn Sie nicht aufpassen, werden Sie eher in Ihre alten Gewohnheiten verfallen. Seien Sie sich dieser Tatsache also immer bewusst. Versuchen Sie herauszufinden, was Ihre Neigungen sind und was erforderlich ist, um Ihren Schwung davon zu befreien.

Wenn Sie in der Lage sind, Ihre Coolness zu bewahren und wissen was sie ändern sollten, werden Sie in kürzester Zeit besseres Golf spielen!

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