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Golfbegriffe Wörterbuch

Golfbegriffe Wörterbuch

Es gibt sehr viele Golfbegriffe! Kein Wunder, den Golf ist sehr komplex und abwechslungsreich. Daher muss eine Welt von Begriffen und Definitionen erklärt und verstanden werden. Mit Hilfe von Bildern und Videos hoffe ich, alle Ihre Fragen bezüglich Golf-Begriffe in meinem ‚Wörterbuch‘ beantworten zu können.

Wenn Sie neue Vorschläge zum Thema Fachbegriffe Golf haben, können Sie mir gerne eine E-Mail schicken. Ich freue mich sehr über Ihre Mithilfe und werde den Artikel schnellstmöglich aktualisieren.

Welche Golfbegriffe interessieren Sie?

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

A

Albatross – Drei Schläge unter Par. Ein Golfer schafft es nach zwei Schlägen, an einem Par 5, den Ball einzulochen.

Golfbegriffe

Aus – Ihr Ball liegt im Aus, wenn sich der gesamte Ball innerhalb der Innenlinie von Objekten wie weißen Stöcken befindet.

Außen nach innen – beschreibt die Bahn des Schlägers während des Schwunges. Der Schlägerkopf bewegt sich am Anfang des Abschwunges außerhalb der optimale Schwungebene (von Außen) zur innerhalb der Ebene beim Durchschwung (nach innen). Je nach Ausrichtung der Schlagfläche, wird einen Pull nach links, oder einen Slice erzeugt.

B

Backspin – Ein englisches Wort für Rückwärtsdrall des Balles. Ausreichend Loft und einen steilen Eintreffwinkel sind notwendig damit Backspin stattfinden kann.

Birdie – Ein Schlag weniger als Par. Ein Spieler, der seinen dritten Schlag beim Par 4 eingelocht hat, hat es geschafft, einen Birdie zu spielen!

Birdiegolf – Sie spielen Birdie-Golf, wenn Sie in der glückliche Lage, mehrere Birdies während einer Runde, zu spielen sind.

Bogey – Ein Schlag mehr als Par. Ein Spieler braucht, zum Beispiel, vier Schläge an einem Par vier. 

Bounce – Das bezeichnet den Winkel zwischen dem tiefsten Punkt des Schlägerkopfes, die Erde und der Vorderkante des Schlägers. Der Bounce hilft dem Golfer, den Ball nicht fett zu treffen.

Golfbegriff Bounce

C

Carry – Die Fluglänge des Balles. Hier zählt das Rollen nicht. Wenn Sie kein Carry haben, werden Sie Schwierigkeiten haben, Ihren Ball über ein Wasserhindernis zu schlagen.

Chippen – dieser Annäherungsschlag wird in der Nähe des Grüns gespielt, sehr oft vom Vorgrün. Meistens fliegt der Ball nicht hoch und roll relativ weit.

D

Dame – Männer versuchen, eine Dame um jeden Preis zu vermeiden. Dies passiert, wenn ihr Golfball vor dem Damenabschlag zur Ruhe kommt. Eine Dame kostet ein Getränk für den gesamten Flight!

Divots – das sind Erdestücke, die aus dem Boden, meistens mit einem kurzen Eisen, herausgeschlagen werden. Divots müssen immer zurückgelegt werden.

Draw – bezeichnet die Flugkurve ( von rechts nach links ) eines Balles. Der Ball startet leicht rechts von der Ziellinie und landet im oder in der Nähe des Ziels. Jeder möchte diesen Profi-Ballflug spielen.

E

EDS – Extra Day Score. Viele Golfer, die nicht die zeit für ein Turnier haben, spielen EDS-Runden. Diese Runde ist eine Möglichkeit eine Vorgabewirksame Runde außerhalb eines Turniers zu spielen. Man darf nicht vergessen eine EDS Runde, vor der Runde im Sekretariat anzumelden.

Eagle – Sie haben ein Eagle geschafft, wenn Sie das Loch mit zwei unter Par geschafft haben. Eagles passieren aber am Häufigsten beim Par 5. Ein Hole in One ist auch ein Eagle.

Eintreffwinkel – Der vertikale Winkel, bei dem sich der Schläger dem Ball und den Boden nähert. Ein Spieler, der einen Slice spielt, hat meistens einen sehr steilen Eintreffwinkel. Spieler mit Draw haben einen relativen flachen Eintreffwinkel.

F

Fade – Eine leichte Flugkurve von links nach rechts. Der Ball startet leicht links vom Ziel und landet in der Nähe des Ziels. Der Fade ist unbeliebter als der Draw, kann aber ein sehr sicherer Ballflug sein. Viele Profis spielen den Fade, wenn sie unter Druck stehen. Klicken Sie auf das folgende Bild und erfahren Sie wie Sie den Fade spielen können:

Fade Ballflug

Fairway – Die Spielfläche zwischen dem Abschlag und dem Grün, die kurz gemäht ist. Wenn Sie Ihr Handicap verbessern möchten, ist es wichtig, so viele Fairways wie möglich (mindestens 70%) zu treffen.

Fette Schläge – Der Schlägerkopf gräbt sich in den Boden ein BEVOR er den Ball trifft. Fette Schläge kommen vor, wegen schlechter Gewichtsverlagerung, Schaufeln des Balles und Schwüngen von innen nach außen.

Fitting – Ein Prozess, bei dem Schlägern erstellt werden, die perfekt zu Ihrem Schwung und Körpereigenschaften passt.

Flight – Eine Gruppe von Golfern, die neun oder achtzehn Löchern zusammenspielen. Man muss sich erstmal dran gewöhnen mit fremden Golfern zu spielen. Sie werden aber auf dieser Art und Weise viele sehr interessante Golfer kennenlernen.

Fore – muss man so laut wie möglich schreien, wenn der eigener Ball oder Ball des Mitspielers andere Golfer treffen könnte.

G

Gap Wedge – Dieser kurze Schläger füllt genau die Lücke zwischen dem Sand- und dem Pitching-Wedge. Gap Wedges haben ein Loft von fünfzig bis vier und fünfzig Grad.

Gap Wedge

Getoppter Ball – Bälle werden getoppt, wenn Vorderkante des Schlägerkopfs die mittlere oder obere Hälfte des Golfballs trifft.

Grün in Regulation (GIR) – das schaffen Sie, wenn Sie das Grün mit zwei unter par treffen:
– mit dem ersten Schlag beim Par 3
– mit dem zweiten Schlag beim Par 4
– mit dem dritten Schlag beim Par 5

H

Handicapschoner – Dieser Golfer ist nicht sehr beliebt. Das Handicap wird bewußt hoch gehalten damit es leichter ist, schöne Netto-Preise in Turnieren zu gewinnen.

Hemmnis – fast alle Gegenstände auf dem Golfplatz, die künstlich sind. Sie können beweglich, z.B. ein Pfosten oder beweglich, z.B. ein Haus, sein.

Hemmnisse

Hindernis – Hindernisse werden Blau oder Rot gekennzeichnet. Wasserhindernisse und Bunker sind Hindernisse. Seit 2019 werden Hindernisse ‚Penalty Areas‘ genannt.

Penalty Areas
Wasserhindernisse heißen jetzt ‚Penalty Areas‘

Hole in One – Jeder Golfer weiß was das ist! Die meisten schaffen es leider nicht ein Mal in Ihrem Golfleben. Diejenigen, die es doch schaffen, müssen ganz viele Getränke ausgeben! Vor kurzem, beim Video drehen, ist mir folgendes an einem PAR 3 passiert

Hook – Eine geschlossene Schlagfläche und eine Schwungrichtung nach rechts lässt den Ball stark von rechts nach links fliegen. Der Ball landet meistens weit links vom Ziel.

hooken golf

I

Innen nach Außen – beschreibt die Bahn des Schlägers während des Schwunges. Der Schlägerkopf bewegt sich am Anfang des Abschwunges unterhalb der optimale Schwungebene (von innen) zur außerhalb der Ebene (nach außen) beim Durchschwung. Je nach Ausrichtung der Schlagfläche, wird einen Push nach rechts, oder einen Hook erzeugt.

Interlocking Griff – Eine der haupt Griff-Varianten. Golfer wie Jack Nicklaus und Tiger Woods spielen diesem Griff.

J

K

Kanonenstart – Damit alle Teilnehmer das Turnier gleich anfangen und beenden können, gibt es manchmal den Kanonenstart. Alle Flights laufen vor dem Turnier zu verschiedenen Abschlägen auf dem Platz. Nach dem ‚Schuss‘, fangen alle Flights gleichzeitig an zu spielen.

L

Lady – sehe Dame

Launch Monitor – Schwung-Software und -Kamera, die Schwungrichtung, Schlagflächestellung, Schwunggeschwindigkeit und andere dinge messen.

Lie Winkel – Winkel zwischen dem Schaft und Sohle des Schlägers. Große Golfspieler, meistens Männer, benötigt oft einen steileren Winkel von zwei Grad aufrecht oder mehr.

Lob Wedge – Ein kurzer Schläger mit mehr Loft als beim Sandwedge. Lob Wedges haben meistens 60 Grad Loft. Zweck dieses Schlägers ist es, den Ball sehr hoch zu pitchen mit wenig Roll.

Loft – der Winkel der Schlagfläche, der die Höhe der Flugbahn und Backspin steuert und dadurch die Entfernung und Richtung stark beeinflusst.

M

Moment of Inertia (MOI): Das MOI spielt am meisten eine Rolle, wenn der Ball und die Schlagfläche sich nicht am Sweet Spot treffen. MOI beim Driver beschreibt wie viel der Driverkopf sich beim Treffer ausserhalb des Sweetspots verdreht.

Mulligan – wird oft während Privatrunden eingesetzt. Hier ‚darf‘ man den Schlag ohne Strafschlag wiederholen. Nach den Regeln des Golfsports sind Mulligans nicht erlaubt.

N

Netto-Ergebnis – Das Ergebnis nachdem das Handicap des Spielers berücksichtigt wurde.

Neutraler Griff – Der Schläger wird genau zwischen der Handfläche und den Fingern der linken Hand gehalten. Das von Daumen und Zeigefinger gebildete V der rechten Hand zeigt in dieselbe Richtung wie das V der linken Hand es tut.

O

Overlapping Griff – Die Mehrheit der Männer-Profis verwenden diese Griffvariante. Der Kleinfinger der rechten Hand wird oberhalb und zwischen dem Mittelfinger und dem Zeigefinger der linken Hand platziert.

P

PARProfessional Average Result. Das bedeutet, dass der Professional, zum Beispiel  bei einem Par 5, fünf Schläge braucht, um den Ball einzulochen.

Pitch – Ein Dreiviertelschwung, häufig mit einem Golfschläger mit viel Loft, wie beispielsweise einem Sand Wedge und Pitching Wedge. Der Pitch verursacht einen hohen Ballflug. Der Ball bekommt viel Backspin, landet weich und rollt nicht viel. Der Pitch wird bei Entfernungen von zwanzig bis fünfzig Metern verwendet.

Pitchmarke – Beschädigung des Grüns, durch den Aufprall eines Balls. Um die Pitchmarke zu entfernen, braucht man einen Pitchgabel. Das ist mein Lieblings ‚Golftool‚ (Amazon-Link).

Golfbegriffe Pitchmarke

Pull – beschreibt den Ballflug. Der Ball startet links von der Ziellinie, fliegt weiter auf einer geraden Linie und landet links vom Ziel. Die Uhrsache für einen Pull ist eine Schwungbahn von außen nach innen.

Push – beschreibt den Ballflug. Der Ball startet rechts von der Ziellinie, fliegt weiter auf einer geraden Linie und landet rechts vom Ziel. Die Uhrsache für einen Push ist eine Schwungbahn von innen nach außen.

Q

R

Release – das Überholen des Schlägerkopfs der Hände kurz nach dem Treffmoment. Gute Golfer releasen die Hände viel später. Dies führt zu mehr Schlägerkopfgeschwindigkeit.

Rough – Dickes und langes Gras, das auf beiden Seiten des Fairways gefunden wird. Golfspieler machen oft den Fehler, einen zu langen Schläger zu verwenden, um weit aus dem Rough zu kommen.

S

Schwacher Griff – Aus der Perspektive eines Rechtshänders wird die linke Hand zu weit nach links gedreht, und der Schläger wird zu sehr in der Handfläche gehalten. Wenn Sie Griff-Hilfe benötigen, können Sie hier klicken.

Set up – der Stand am Ball – Vorbereitung für den Golfschwung muss stimmen. Dies beinhaltet Ausrichtung, Griff, Haltung, Handposition und Entfernung zum Ball.

Slice – Eine offene Schlagfläche und eine Schwungrichtung nach links lassen den Ball stark von links nach rechts fliegen. Der Ball landet meistens sehr weit rechts vom Ziel.

Starker Griff – Aus der Perspektive eines Rechtshänders wird die linke Hand zu weit nach rechts gedreht, und der Schläger wird zu sehr in den Fingern und nicht in der Handfläche gehalten.

Starker golfgriff

Sweet Spot – Der optimale Punkt auf der Schlagfläche, mit dem Golfer in Kontakt mit dem Ball kommen sollten. Ein Ball, der mit dem Sweet Spot getroffen wird, fliegt gerader und weiter als nicht mittig getroffene Bälle.

T

Texas Wedge – Der Putter wird Texas Wedge genannt, wenn er vom Vorgrün eingesetzt wird. Achtung: Wenn Sie Ihre Putts (für Ihre Putt-Statistik) zählen, sind die Schläge mit Putter vom Vorgrün KEINE Putts!

U

V

W

X

Y

Yips – plötzliche und unkontrollierbare Bewegungen der Hände im Treffmoment. Die Yips treten meistens beim Putten auf, können aber auch beim Chippen vorkommen.

Z

FAZIT

Herzlichen Glückwunsch, Sie kennen jetzt die Golfersprache. Es gibt wirklich viele Begriffe über Golf, aber sie zu kennen und zu verstehen, macht das Golfspielen noch interessanter und spannender.

Haben Sie Lust mit mir über Golf zu sprechen und Ihren Golfschwung zu verbessern? Diese Golfreise kann ich Ihnen stark empfehlen:

Golfreise mit Vaughan Hawtrey
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